28. August 2005

Hier ist eine Zusammenstellung von Katzen-Fotos, die hautsächlich im zweiten Halbjahr 2004 aufgenommen wurden. Ein Klick auf nebenstehendes Bild führt zur Galerie. Die Bilder entstanden großteils im Garten bzw. in meinem Büroraum. Der Kratzbaum, der vorher lange Zeit weitgehend unbeachtet im Wohnzimmer gestanden ist, ist seit der Übersiedlung ins Arbeitszimmer sehr beliebt. Da ich mich meistens dort aufhalte und meine Katzen gerne Gesellschaft haben, ist das eigentlich auch nicht sehr verwunderlich.
15. August 2005

Unsere Katzen waren immer Freigänger und so wollte ich das auch mit Carmen und Gizmo halten. Da ich nicht immer zu Hause bin und die Katzen ohne fremde Hilfe aus- und eingehen sollten, musste eine Katzenklappe her. Ich habe mich für einen Mauerdurchbruch entschieden, weil mir das als die hier einzig sinnvolle Variante schien. Die Haustür ist eine Doppeltür und geht zur Straßenseite hin auf. Die Katzen sollten sich aber von Anfang an in erster Linie Richtung Garten hinter dem Haus orientieren. Alles in allem war es recht problemlos. Handwerkliches Geschick und entsprechendes Werkzeug ist natürlich Voraussetzung. Der Aufwand richtet sich in erster Linie nach Material und Dicke der betreffenden Mauer.
Die Wand ist bei mir innen mit Gipskarton verkleidet, daher konnte ich den gewünschten Ausschnitt einfach mit einem Stanley-Messer ausschneiden und musste keine Ausbesserungen an Innenputz bzw. Tapete vornehmen. An den vier Eckpunkten habe ich mit der Schlagbohrmaschine und einem sehr langen Bohrer nach aussen durchgebohrt. Gestemmt habe ich von aussen, da dort die Arbeitshöhe angenehmer war. Drinnen hätte ich auf dem Boden herumkriechen müssen. Nach dem Herstellen des Durchbruchs in der notwendigen Größe, habe ich vier Bretter auf Wanddicke abgelängt und zu einem Tunnel mit rechteckigem Querschnitt verschraubt. Die Holzkonstruktion wurde dann mit Holzkeilen ausgerichtet, provisorisch geklemmt und danach mit PU-Schaum in der Wand verankert.
Aussen ist rundherum etwas mehr Putz abgefallen, als nötig gewesen wäre. Vielleicht nehme ich mir demnächst einmal die Zeit, das auszubessern. Ich habe sowohl innen als auch aussen eine Klappe montiert, die beide an den Stirnseiten der Bretter festgeschraubt sind. Dadurch gibt es im Winter einen isolierenden Luftpolster dazwischen. Zur Hilfe für die Überwindung des Höhenunterschieds steht aussen unter der Öffnung bis jetzt ein alter Stuhl. Später soll da noch eine überdachte Plattform mit Kletterhilfe kommen.
7. August 2005

Im Sommer 2002 sind Carmen und Gizmo bei mir eingezogen. Sie sind Geschwister aus einem Wurf mit sechs Kätzchen und wurden Ende Mai geboren. Gizmo ist einfärbig schwarz und Carmen ist mindestens dreifärbig. Im Alter von zehn Wochen sind sie zu mir gekommen. Sie haben sich sehr schnell eingewöhnt und sind schnell gewachsen. Natürlich waren sie, solange sie so klein waren, besonders interessant und sehenswert, ich bin aber auch froh, dass die Zeiten, zu denen um fünf Uhr Früh zwei Katzen über meinen Bauch Nachlaufen gespielt haben, wieder vorbei sind. Gizmo wurde mit sechs Monaten kastriert. Carmen war das Nesthäkchen (das jüngste und kleinste der sechs Kätzchen) und entwickelte sich etwas langsamer. Mit neun Monaten war es dann auch für sie so weit. In den Garten durften sie erst nach der Kastration. Mittlerweile ist Gizmo ein stattlicher, sehr muskulöser Kater mit sechs Kilogramm geworden und Carmen wiegt etwa viereinhalb Kilogramm. Leider habe ich aus der Zeit ihrer ersten Monate nur sehr wenig Bildmaterial.