11. Mai 2008

Fast jedes Jahr haben wir Entenbesuch im Teich. In der Regel ist es ein Stockentenpaar, das für kurze Zeit bleibt, um dann wieder weiter zu ziehen. Für eine dauerhafte Besiedlung durch Enten ist der Teich zu klein und es ist uns auch recht, dass sie nur kurz bleiben, da sie Tiere und Pflanzen einschleppen würden, die wir nicht unbedingt im Teich haben wollen. Heute war es eine einzelne weibliche Ente. Sie war nicht sehr scheu und ließ sich aus nächster Nähe fotografieren und auch vom Hundegebell nicht wirklich stören. Die Katzen haben sie bis jetzt nicht bemerkt.
14. August 2006

Diese Tage hatte ich das Vergnügen, Felix, einen sehr schönen, grauen Kater zu versorgen. Anfangs war er etwas scheu, als er aber merkte, wer ihm das Futter hinstellt, war er sehr schnell sehr zutraulich. Fast alle Tiere sind gefräßig und die meisten sind mit Futter zu bestechen. Am zweiten Tag konnte er vom gekrault werden gar nicht genug bekommen. Leider war es nicht hell genug, um ohne Blitz fotografieren zu können, daher sind auf den Fotos die typischen glühenden Augen.
27. Mai 2006

Aus mir gänzlich unerfindlichen Gründen hält sich hartnäckig das Gerücht, Katzen wären wasserscheu. Für die meinigen trifft das jedenfalls nicht zu. Von Regen lassen sie sich selten einen Ausflug ins Freie vermiesen. Die Badewanne ist meistens sehr interessant, auch wenn Wasser drinnen ist. Einmal habe ich beim Duschen die Wanne zugestoppelt und danach das ca. 10 cm hoch stehende Wasser eine Zeit lang stehen lassen. Nach kurzer Zeit sind die Katzen drinnen herumgewatet. Das gelegentliche Vollbad im Gartenteich, wie vor der Aufnahme des Fotos rechts, dürfte jedoch unfreiwillig sein und beim Nachlaufen spielen oder beim Gerangel mit Fremdkatzen aus Unachtsamkeit passieren.
7. März 2006

Carmen hat nicht lange gebraucht, um festzustellen, dass ein Röhrenmonitor angenehme Wärme abstrahlt. Der Monitor war einer ihrer Lieblingsplätze. Es gab ja früher einmal das Gerücht, dass die Katzenmafia daran Schuld sei, dass Flachbildschirme so lange Zeit so teuer geblieben sind. Mittlerweile sind sie sehr günstig geworden, was auch mich zum Umstieg bewogen hat. Carmen war jedoch sehr verwundert, als sie das erste Mal statt auf den Röhrenmonitor unbeabsichtigt hinter den Flachbildschirm gesprungen ist. Der alte Monitor steht jetzt neben dem LCD-Bildschirm und wird gelegentlich auch noch eingeschaltet.
28. August 2005

Hier ist eine Zusammenstellung von Katzen-Fotos, die hautsächlich im zweiten Halbjahr 2004 aufgenommen wurden. Ein Klick auf nebenstehendes Bild führt zur Galerie. Die Bilder entstanden großteils im Garten bzw. in meinem Büroraum. Der Kratzbaum, der vorher lange Zeit weitgehend unbeachtet im Wohnzimmer gestanden ist, ist seit der Übersiedlung ins Arbeitszimmer sehr beliebt. Da ich mich meistens dort aufhalte und meine Katzen gerne Gesellschaft haben, ist das eigentlich auch nicht sehr verwunderlich.
15. August 2005

Unsere Katzen waren immer Freigänger und so wollte ich das auch mit Carmen und Gizmo halten. Da ich nicht immer zu Hause bin und die Katzen ohne fremde Hilfe aus- und eingehen sollten, musste eine Katzenklappe her. Ich habe mich für einen Mauerdurchbruch entschieden, weil mir das als die hier einzig sinnvolle Variante schien. Die Haustür ist eine Doppeltür und geht zur Straßenseite hin auf. Die Katzen sollten sich aber von Anfang an in erster Linie Richtung Garten hinter dem Haus orientieren. Alles in allem war es recht problemlos. Handwerkliches Geschick und entsprechendes Werkzeug ist natürlich Voraussetzung. Der Aufwand richtet sich in erster Linie nach Material und Dicke der betreffenden Mauer.
Die Wand ist bei mir innen mit Gipskarton verkleidet, daher konnte ich den gewünschten Ausschnitt einfach mit einem Stanley-Messer ausschneiden und musste keine Ausbesserungen an Innenputz bzw. Tapete vornehmen. An den vier Eckpunkten habe ich mit der Schlagbohrmaschine und einem sehr langen Bohrer nach aussen durchgebohrt. Gestemmt habe ich von aussen, da dort die Arbeitshöhe angenehmer war. Drinnen hätte ich auf dem Boden herumkriechen müssen. Nach dem Herstellen des Durchbruchs in der notwendigen Größe, habe ich vier Bretter auf Wanddicke abgelängt und zu einem Tunnel mit rechteckigem Querschnitt verschraubt. Die Holzkonstruktion wurde dann mit Holzkeilen ausgerichtet, provisorisch geklemmt und danach mit PU-Schaum in der Wand verankert.
Aussen ist rundherum etwas mehr Putz abgefallen, als nötig gewesen wäre. Vielleicht nehme ich mir demnächst einmal die Zeit, das auszubessern. Ich habe sowohl innen als auch aussen eine Klappe montiert, die beide an den Stirnseiten der Bretter festgeschraubt sind. Dadurch gibt es im Winter einen isolierenden Luftpolster dazwischen. Zur Hilfe für die Überwindung des Höhenunterschieds steht aussen unter der Öffnung bis jetzt ein alter Stuhl. Später soll da noch eine überdachte Plattform mit Kletterhilfe kommen.
7. August 2005

Im Sommer 2002 sind Carmen und Gizmo bei mir eingezogen. Sie sind Geschwister aus einem Wurf mit sechs Kätzchen und wurden Ende Mai geboren. Gizmo ist einfärbig schwarz und Carmen ist mindestens dreifärbig. Im Alter von zehn Wochen sind sie zu mir gekommen. Sie haben sich sehr schnell eingewöhnt und sind schnell gewachsen. Natürlich waren sie, solange sie so klein waren, besonders interessant und sehenswert, ich bin aber auch froh, dass die Zeiten, zu denen um fünf Uhr Früh zwei Katzen über meinen Bauch Nachlaufen gespielt haben, wieder vorbei sind. Gizmo wurde mit sechs Monaten kastriert. Carmen war das Nesthäkchen (das jüngste und kleinste der sechs Kätzchen) und entwickelte sich etwas langsamer. Mit neun Monaten war es dann auch für sie so weit. In den Garten durften sie erst nach der Kastration. Mittlerweile ist Gizmo ein stattlicher, sehr muskulöser Kater mit sechs Kilogramm geworden und Carmen wiegt etwa viereinhalb Kilogramm. Leider habe ich aus der Zeit ihrer ersten Monate nur sehr wenig Bildmaterial.
25. Juli 2005

Gelegentlich übernehme ich für ein paar Tage die Fütterung der Tiere von Freunden während diese im Urlaub sind. Oft ergibt es sich so, dass ich im Gegenzug auch einmal Hilfe bei der Versorgung meiner Katzen benötige. Ginka ist eine dieser Katzen. Sie ist nicht mehr die jüngste und wiegt um die zwei Kilogramm. Obwohl sie bei fremden Leuten meist erst etwas misstrauisch ist, ist sie mir von Anfang an zugegangen. Sie ist recht wählerisch, was das Futter angeht, aber Thunfisch frisst sie fast immer.
30. Juni 2005

Es war in einem Februar in den frühen 1990er-Jahren und es lagen rund 30 cm Schnee, als ich beim Holz holen bemerkte, dass da ein Tier im Schuppen war, das flüchtete bzw. sich versteckte, wenn ich kam. Nachdem mir das mehrfach aufgefallen war und ich einmal eine Katze gesehen hatte, stellte ich Katzenfutter hin, das auch immer gefressen wurde. Nach einigen Tagen sah ich ihn dann das erste Mal aus der Nähe: einen roten, leicht getigerten, etwas abgemagerten, kastrierten Kater, den ich zuerst für eine Katze hielt. Langsam kamen wir einander näher, aber trotz regelmäßiger Fütterung dauerte es über vier Monate, bis er zum ersten Mal ins Haus kam. Trotzdem (oder vielleicht gerade weil ich ihn zu nichts zwang) entwickelte er sich zu einem sehr anhänglichen Tier.

Die folgenden Winter verbrachte er fast ausschließlich im Haus. Selten war er lange im Garten. Im Sommer hingegen war er Tag und Nacht draussen aber selten weit weg. Er ließ sich auch von dem in meinem Elternhaus nebenan wohnenden Kater Nino, mit dem er zwangsläufig im Garten zusammen traf, nicht vertreiben. Carlo war etwa drei Jahre bei mir, bis er einer schweren Krankheit zum Opfer fiel. Wie alt er war, weiß ich nicht, aber er war sicher nicht mehr der jüngste, als er zu mir kam. Jedenfalls hatte er einen schönen Lebensabend und ich werde ihn nicht vergessen.